Die Idee hinter der blau:pause
Unser Konzept
Die blau:pause schafft einen dauerhaft zugänglichen Ort im öffentlichen Raum, der Begegnung, Austausch und gemeinsames Nutzen ermöglicht. Erfahre hier mehr über unser Konzept, die Idee dahinter und wie wir Räume für ein Miteinander gestalten.
Begegnungsort
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Haus der Initiativen
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Reallabor
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Begegnungsort • Haus der Initiativen • Reallabor •
Die blau:pause ist ein offener Begegnungsort in der Flensburger Innenstadt – gestaltet von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft. Auf knapp 300 m² können Flensburger*innen verschiedene Räume nutzen: ein offenes Wohnzimmer, Atelier, Bewegungsraum, Veranstaltungsraum, Co-Working-Bereich, Küche und vieles mehr. Der Ort bietet die Möglichkeit zur Teilhabe, macht Kultur zugänglich und schafft Raum für Vereine, Initiativen und Gruppen, um aktiv zu werden und gemeinsam Projekte zu gestalten. Die blau:pause versteht sich zugleich als ein Reallabor, in dem die Nutzer*innen die Räume gemeinsam verantworten, Ideen und Ressourcen teilen und sich aktiv einbringen können – die Nutzung ist grundsätzlich kostenfrei, Spenden sind willkommen.
Warum braucht es
Orte wie die
blau:pause?
In Zeiten sich verschärfender sozial-ökologischer Krisen, wie Inflation und Armut, Klimawandel, zu hohem Ressourcenverbrauch, Einsamkeit und Demokratiefeindlichkeit will die blau:pause Flensburger*innen Lust und Mut machen, sich für wünschenswertere Zukünfte einzusetzen.
Besonders angesichts antidemokratischer Tendenzen bedarf es einer aktiven Zivilgesellschaft, die sich gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Diskriminierungsformen stellt. Die blau:pause setzt hier durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten für zivilgesellschaftliche Initiativen an. Sie ermöglicht zudem Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensweisen, generationalen und kulturellen Hintergründen. Diese sind die Basis für einen offenen Dialog, demokratische Beteiligung und ein respektvolles Miteinander.
Die Innenstadt wird nicht länger als Ort des Konsums reproduziert, sondern neu gedacht: Nämlich als einen sozial-ökologisch gerechten, für alle zugänglichen Ort, an dem Bürger*innen Selbstwirksamkeit erfahren können und der zum Mitgestalten ihrer Stadt empowert und befähigt. Die grundsätzlich kostenfreie Nutzungsmöglichkeit der blau:pause ermöglicht Teilhabe unabhängig von finanziellen Ressourcen und wirkt der sozial ungerechten Flächenverteilung der Innenstadt entgegen. Zudem wird eine Kultur des Teilens angeregt und die Frage nach dem Genug (Suffizienz) gestellt – sei es durch den foodsharing-Verteiler, der der Lebensmittelverschwendung entgegenwirkt oder dem Social Co-Working Space als gemeinsamen Büroraum.
Orte wie die blau:pause schaffen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Aktivitäten. Sie laden Menschen dazu ein, sich zu treffen, Ideen auszutauschen und Projekte gemeinsam zu gestalten. So entstehen Netzwerke, kreative Impulse und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl – unabhängig von Alter, Herkunft oder finanziellen Mitteln. Die blau:pause unterstützt damit nicht nur soziale Teilhabe, sondern fördert auch Kooperation, Nachbarschaft und das Erleben eines offenen Miteinanders.
Wovon wir uns leiten lassen
Unser Werte
Bei der blau:pause orientieren wir uns an Leitprinzipien, nach denen wir unsere Arbeit ausrichten. Sie spiegeln wider, was uns antreibt, wie wir handeln und welche Haltung wir einnehmen möchten. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um unser Bestreben, jeden Tag danach zu handeln.
Wir achten darauf, dass unser Handeln langfristig sinnvoll ist – für die Menschen, die wir erreichen, und für die Umwelt. Entscheidungen treffen wir so, dass sie dauerhaft Wirkung entfalten und Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt werden.
Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Angebote so gestaltet sind, dass möglichst viele Menschen teilnehmen können. Wir achten darauf, Hürden abzubauen und unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen – mit dem Ziel, Räume zu schaffen, in denen Vielfalt geschätzt wird und niemand ausgeschlossen wird.
Neben Professionalität ist uns wichtig, dass Freude und Neugier im Vordergrund stehen. Wir behalten uns den ursprünglichen Impuls des Projekts: Neues auszuprobieren, gemeinsam zu lernen und positive Energie in unsere Arbeit zu bringen.
Wir begegnen anderen wertschätzend, auch wenn Meinungen oder Hintergründe unterschiedlich sind. Unser Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zu entdecken, konstruktiv im Gespräch zu bleiben und eine kooperative Zusammenarbeit zu ermöglichen – auch über Grenzen hinweg.
Unsere Wirkungsfelder
Das findest du bei uns
Die blau:pause verbindet Arbeiten, Lernen und Gemeinschaft an einem Ort. Entdecke unsere Räume, Angebote und Möglichkeiten – und finde genau das, was dich weiterbringt.
Social Co-Working Space
Arbeite fokussiert und flexibel in unserem Co-Working Space.
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Aufenthaltsraum
Nutze unsere Aufenthaltsräume für eine entspannte, kostenlose Auszeit.
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Veranstaltungsräume
Nutze unsere Räume für deine Veranstaltung und Arbeitstreffen.
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Gestalte Zukunft mit und unterstütze spannende Projekte und Initiativen.
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Projekte und Initativen
Besuche Veranstaltungen und Kurse
aus unserem offenen Kalender.
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Kurse und Angebote
Community
Triff Gleichgesinnte und werde Teil unserer lebendigen Community.
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Unsere Mission
Was unser Handeln antreibt
Wir gestalten Räume für alle – nutzen Leerstände sinnvoll, fördern Engagement und Eigeninitiative und entwickeln multifunktionale Konzepte für eine lebendige Innenstadt.
Unsere Ziele
Leerstand umnutzen
Gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung
Multifunkionale Nutzungskonzepte für die Innenstadt entwickeln
Raum für kulturelles und zivilgesellschaftliches Engagement
Unterstützung & Professionalisierung von Vereinsarbeit
Förderung von Eigeninitiative und gesellschaftlicher Mitgestaltung
Förderung von Demokratie & Vielfalt
Reallabor für gesellschaftlichen Wandel
Ukrainisch-Deutscher Kulturverein e. V. Sonnenblume:
„Dank der Unterstützung durch die blau:pause und der Stadt Flensburg haben viele Menschen – sowohl neu Zugewanderte als auch Einheimische – die Möglichkeit, sich zu treffen, gemeinsam zu lernen, sich auszutauschen und so aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dieses Angebot trägt entscheidend dazu bei, die Integration in die deutsche Gesellschaft zu fördern und gegenseitiges Verständnis sowie kulturellen Austausch zu stärken. Die Arbeit der blau:pause ist für unsere Gemeinschaft und die Stadt Flensburg von großem sozialem und kulturellem Wert.”
Wie finanziert sich das Projekt?
Finanzierung
Die blau:pause finanziert sich aus einem vielfältigen Mix von Einnahmequellen und versteht sich dabei als gemeinschaftlich getragener Raum – auch in finanzieller Hinsicht. Aktuell ist die Situation jedoch prekär: Der Erhalt der Räume ist derzeit nur bis Ende 2026 gesichert. Eigene Mittel generieren wir durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Raumvermietungen, Crowdfunding-Aktionen, Merchandising sowie Einnahmen aus unserem Coworking-Space. Diese decken vor allem die Basiskosten; ein Großteil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Darüber hinaus ermöglichen Förderprogramme unsere Projekte und Initiativen.
Langfristig streben wir eine verlässliche Finanzierung aus öffentlicher Hand an, die anerkennt, dass Orte wie die blau:pause für die Gemeinschaft wichtig sind und zur Daseinsvorsorge gehören sollten.
Neuigkeiten
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